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  • AutorenbildSebastian Wittmann

Meeting-Typ 4: Das Entscheidungs-Meeting

Trefft im Entscheidungs-Meeting GEMEINSAM Entscheidungen.


Sollen in einem Meeting Entscheidungen getroffen werden, endet das häufig in nervenaufreibenden Endlos-Diskussionen. Wir haben im Entscheidungs-Meeting für euch zwei Methoden zusammengefasst, die euch helfen, gemeinsam auf einen Nenner zu kommen. Ganz hervorragend funktionieren sie dann, wenn ihr zuvor mithilfe unseres Meeting-Typen "Lösungs-Meeting" viele Ideen generiert habt.


Dotmocracy-Methode: Lasset die Punkte entscheiden

Dotmocracy ist eine Wortschöpfung aus „dot” (engl. Punkt) und „democracy” (engl. Demokratie).


Im Grunde ist es ein ganz einfaches Bepunktungs-System.


Die zu bewertenden Ideen oder Lösungsvorschläge könnt ihr auf Klebezetteln gut lesbar im Raum platzieren oder im digitalen Raum mithilfe eines Online-Whiteboards sichtbar machen.


Jede*r bekommt 3 (Klebe-) Punkte. Jetzt dürft ihr die Ideen oder Lösungen, die aus eurer Sicht am vielversprechendsten sind, mit euren Punkten versehen.


Im Entscheidungs-Sprint werden die besten Ideen mit Punkten bewertet
Bepunktung der besten Ideen



















Solltet ihr keine Klebepunkte zur Hand haben, schnappt euch irgendeinen Stift und malt die Punkte direkt auf die Zettel. Anschließend könnt ihr die bepunkteten Klebezettel separat an eine freie Stelle im Raum hängen und für das Fotoprotokoll abfotografieren.


Noch nicht ganz klar, wie es weiter gehen kann?
Das nächste Tool macht euch die Entscheidung leichter:

Die Entscheidungs-Matrix


Zeichnet das abgebildete Fenster auf ein Flipchart oder auf ein Whiteboard. Ihr könnt es genauso gut mit Kreppband-Streifen an die Wand kleben.

Die X-Achse könnt ihr durch einen Klebezettel mit der Aufschrift „AUFWAND” kennzeichnen. Die Y-Achse mit „WIRKUNG”.


Im Entscheidungs-Sprint kommt die Entscheidungs-Matrix zum Einsatz. Einfach und genial.
Entscheidungs-Matrix

Am interessantesten ist der Quadrant oben links. Dort könnt ihr alle eure Ideen sammeln, die mit wenig Aufwand umzusetzen sind und trotzdem eine große Wirkung entfalten. Ihr kennt solche Ideen vielleicht unter dem Namen "quick wins" / "easy wins" oder "low hanging fruits".


Der Quadrant oben rechts steht für Ideen bereit, die nicht so schnell und/oder nicht so leicht umzusetzen sind.



Links unten könnt ihr Ideen parken, deren Umsetzung zwar sehr schnell möglich wäre, bei denen ihr euch jedoch nicht sicher seid, ob diese Ideen einen echten Beitrag zur Problemlösung liefern.


Das letzte Feld – unten rechts – ist das Sammelbecken für alle Ideen, die zu aufwändig und am wenigsten attraktiv sind.



Tipps aus der Praxis:


Entscheidet euch für einen Quadranten: Klebt die Zettel nicht auf die Trennstriche, also nicht zwischen die Kategorien. Sondern in einen der vier Quadranten.


Beschriftet die Aufgaben in den oberen beiden Quadranten noch im Meeting mit den Namen der Kolleg*innen, die sich um die Umsetzung kümmern.

Wenn ihr auch noch ein Datum dazu ergänzt, bis wann der Task erledigt ist, sorgt ihr für ordentlich Verbindlichkeit bei den Kolleg*innen.


Fotografiert eure Matrix ab und packt sie in euer Fotoprotokoll eures Meetings. Bei Online-Whiteboards könnt ihr das Whiteboard als PDF herunterladen und an die Anwesenden verschicken.

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